LED-Lampen – die Geld- und Energiesparer der Zukunft?
4. Januar 2010 | Von Kim Hübel | Kategorie: SonstigesWirklich günstig sind sie noch nicht, die LED-Lampen, die als Energiesparer der Zukunft gepriesen werden. Selten bis gar nicht sind LED-Glühlampen, die herkömmliche 40-60 Watt-Glühbirnen in der Leuchtkraft ersetzen können, für Preise unter 30 Euro zu bekommen. Bis sich also ein Austausch einer herkömmlichen Glühbirne mit einem LED-Leuchtmittel im Preis durch den Stromverbrauch amortisiert, müssen schon sehr viele Betriebsstunden herhalten. Doch muss denn Umweltschutz immer gleich mit Einsparungen für den Geldbeutel einher gehen?
Energiebedarf einer LED-Lampe
LED-Lampen liefern in der Regel mit einem Leistungsbedarf von 1/5-1/7 dessen einer herkömmlichen Glühbirne eine vergleichbare Lichtausbeute. Das Bedeutet für den Energiebdarf, dass hier nur ca. 20% dessen benötigt wird, was vorher nötig war – wenn die LED-Lampe das hält, was sie verspricht.
Laut einem Testbericht der Stiftung Warentest halten leider viele LED-Lampen die großzügig versprochenen Helligkeitswerte auf Dauer nicht ein. Hin und wieder sollen sogar die Leuchtmittel weit vor der vorhergesagten Höchstbetriebsdauer ausgefallen sein. Dies schraubt natürlich die Betriebskosten auf Dauer in die Höhe.
Lichtausbeute einer LED-Lampe
Häufig stellt sich die Frage, welche Größenordnung die LED-Lampe haben muss, um ein gegebenes Leuchtmittel (z.B. Glühbirne) zu ersetzen. Hier bietet Pur led-Technik den Lumen-Rechner unter http://www.lumenrechner.de/, der den Umsteiger dabei unterstützt, verschiedene Helligkeitswerte und -maßzahlen zu ermitteln. So können mit dem Lumenrechner die verschiedenen auf dem Markt gebräuchlichen Maßeinheiten umgerechnet werden, um die einzelnen Leuchtmittel objektiver miteinander zu vergleichen.
Ist die LED-Lampe nun eine Alternative zur Glühbirne?
Nach heutigem Stand sind LED-Lampen preislich sicherlich noch nicht konkurrenzfähig zu anderen Leuchtmitteln (wie z.B. herkömmliche Energiesparlampen oder Leuchtstoffröhren), könnten dies aber über die nächsten Jahre durchaus werden, wenn die Preise sich “normalisieren”. Im Energieverbrauch sind sie allemal als Alternative nutzbar.
Wer heutzutage Leuchtmittel für kleine Flächen benötigt, kann sogar heute schon zu recht kostengünstigen LED-Lampenlösungen greifen, die jedoch häufig den Nachteil haben, dass evtl. proprietäre Formate für die Leuchtmittel verwendet werden, so dass kaum oder kein Ersatz im Falle eines Defektes aufzutreiben sein dürfte.
Fazit
LED-Lampen als Austausch zu normalen Glühbirnen lohnen sich derzeit nur dort, wo lange Betriebszeiten bzw. häufiger Einsatz (z.B. bei Treppenhausbeleuchtungen in Mehrfamilienhäusern) das Umfeld bestimmen. Für alle anderen Einsatzgebiete sollte vielleicht derzeit aus preislichen Gründen noch auf herkömmliche Energiesparlampen oder die günstigeren Leuchtstoffröhren zurückgegriffen werden. Leuchtstoffröhren gelten derzeit als die beste Kompromisslösung, wenn’s ums Sparen geht.
Lesetipps im WWW
- Endlich: Stromsparende LED-Beleuchtung vor dem Durchbruch
- LED-Lampen bald bereit für den Einsatz in der Praxis
- Philips Master LED und Novallure – Alternativen zur Glühlampe
Buchtipp zum Thema
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LED-Lampen – die Geld- und Energiesparer der Zukunft?:
antwortenWirklich günstig sind sie noch nicht, die LED-Lampen, d.. http://bit.ly/5oUOLG
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Kim Huebel, Chris Muszalik erwähnt. Chris Muszalik sagte: LED-Lampen – die Geld- und Energiesparer der Zukunft?: Wirklich günstig sind sie noch nicht, die LED-Lampen, d.. http://bit.ly/5oUOLG [...]
antwortenAuch wenn man mit den Energiesparlampen etwas gutes für die Umwelt und den Geldbeutel, sprich die Stromrechnung, tun kann, so sollte man sich dabei auch wohl fühlen.
antwortenLeider leiden alle Energiesparlampen an der selben Problematik: Das Licht ist zu kalt, um uns in den Nördlichen Gefilden glücklich zu machen.
Als die Zwangseinführung in Australien kam, hat dies niemanden wirklich gejuckt – bei soviel Sonnenlicht kann es egal sein, ob man nun am Abend unter dem schönen, warmen Licht einer 100Watt Birne sitzt oder bei der Eiskalten Beleuchtung einer LED-Lampe.
Mir schlägt eine solche Beleuchtung ziemlich schnell auf’s Gemüt, so das über mir die altbewährte, 40Watt Halogen-Beleuchtung Ihren dienst tut – Und dies hoffentlich noch ein paar Jahre tun wird, bis eine echte Alternative zu der “Ich mache einen Faden heiß”-Technik auf den Markt kommt.
Wir hatten gerade wieder unsere Stromabrechnung in der Post und haben im Vergleich zum Vorjahr schon wieder weniger verbraucht. Im Jahr davor war es auch noch mal höher und so sind wir jetzt in den letzten 2 Jahren um ca. 700 kWh runter gekommen. Geändert haben wir eigentlich nichts großartiges, außer dass wir vermehrt auf Energiesparlampen setzen (aber nicht überall) und mein Rechner vor knapp 2 Jahren durch meinen Laptop ersetzt wurde (das Ding läuft ca. 12 Stunden pro Tag).
antwortenNews on Technikel.de: LED-Lampen – die Geld- und Energiesparer der Zukunft? http://bit.ly/7oIlnM
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antwortenLED-Lampen – die Geld- und Energiesparer der Zukunft?:
Wirklich günstig sind sie noch nicht, die LED-Lampen, d.. http://bit.ly/5oUOLG
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