Der Fonic Surfstick unter Windows 7
9. März 2010 | Von Kim Hübel | Kategorie: HardwareWer häufig mit dem Notebook auf Reisen ist, dürfte das Problem kennen: Man benötigt dringend einen Internet-Zugang, aber weit und breit ist kein öffentlich zugängiges WLAN in Sicht und die Möglichkeit eines anderweitigen Internet-Anschlusses ist auch nicht gegeben. Was tut man in einer solchen Situation? Man greift auf einen Internet-Stick eines Mobilfunkanbieters zurück. Diese Internet-Sticks sind in der Regel kleine UMTS-Endgeräte, in die entsprechend eine SIM-Card eingeschoben wird und die dann, meist auf einem Tagessatz basierend, den Internet-Zugang per Mobilfunknetz ermöglichen.
Heute möchte ich meine persönlichen Erfahrungen mit dem Fonic Surfstick vom Typ Huawei E161 schildern. Ich betreibe diesen Stick unter Windows 7.
Die Installation
Die Installation des Fonic Surfsticks ist (wie bei den Internet-Sticks anderer Mobilfunkanbieter übrigens auch) ein Kinderspiel: Der Stick wird mit seiner SIM-Card bestückt und in einen freien USB-Anschluss am Rechner eingesteckt. Automatisch startet die Installationsroutine und die Hardware, wie auch die Zugangssoftware zum mobilen Internet werden installiert. Unter Windows 7 bei meinem Stick problemlos. Die in verschiedenen Foren angesprochenen Treiberprobleme scheinen wohl nur ältere Softwarestände auf den Sticks zu betreffen.
Die Nutzung des Internets
Per Mausklick geht der Stick online – nachdem er erstmalig bei Fonic freigeschaltet wurde und diverse SMS mit Statusmeldungen über Erstaufladung und so weiter empfangen wurden. In meinem persönlichen Fall bucht sich der Stick per HSDPA ins Netz ein und erreicht je nach Lage des Notebooks Signalstärken von bis zu 98%, was um es anders auszudrücken, ausreicht, um Youtube-Videos ruckelfrei abzuspielen.
Auch die Ladezeiten diverser Homepages und Webseiten halten sich erfreulicherweise in vernünftigen Grenzen, so dass von einem echten Surf-Spaß die Rede sein kann!
Was bietet die Zugangssoftware?
Nun, die Zugangssoftware dient vorrangig einem Ziel: Die Internetverbindung mit dem Stick aufzubauen und zu nutzen. Als kleines Bonusschmankerl sind der Software jedoch noch verschiedene Statistikfunktionen, SMS-Ein- und -Ausgang und die Möglichkeit der Guthabenverwaltung (die SIM-Card ist eine Prepaid-Karte) gegeben. Man kann also bequem aus der Zugangssoftware heraus den aktuellen Ladestatus (Kontostand) erfragen und sogar Guthaben nachladen – per Bankeinzug oder per Guthabenkarte, die man an einer der vielen Partnerfilialen von Fonic gekauft hat. Auf den ersten Blick bleibt also an dieser Software kein größerer Wunsch offen. Die Bedienbarkeit würde ich als leicht einstufen.
Fazit
Wer eine günstige Möglichkeit sucht, mittels einer Tages-Flatrate im mobilen Internet mit dem Notebook unterwegs zu sein, dem kann zum Fonic Surfstick geraten werden. Die Installation wie auch die Nutzung sind ein Kinderspiel, die Performance überzeugt und als kleinen Bonus obendrauf kann man den Stick auch noch nutzen, um Micro-SD-Speicherkarten zu lesen und zu beschreiben. Man kann ihn also zu einem normalen USB-Speicherstick “erweitern”.

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antwortenDanke für die tolle Anleitung! Sehr übersichtlich und leicht verständlich. Ich selbst habe zwar nicht genau das gleiche Modell des Surfsticks doch hat auch bei meinem Gerät deine Anleitung einwandfrei funktioniert. Wirklich lobenswert. lg
antwortenDer Artikel ist sehr interessant, allerdings wäre es noch spannend zu wissen, ob der Stick in der Stadt oder auch schon in eher ländlichen Gebieten getestet wurde. Da kann es mit der Netzabdeckung ja schon ganz anders aussehen, so dass dort ein Surfstick für ein anderes Netz vielleicht die bessere Alternative ist. Günstig ist der Stick aber auf jeden Fall, wenn man ihn hin und wieder einen Tag lang benötigt und sich eine Flat nicht lohnt.
antworten@Andi B.:
Ich habe ihn jetzt hier eher im “mittelstädtischen Bereich”, also Völklingen/Saarland getestet. Aber Fonic bietet auf seiner Homepage unter diesem Link eine Seite, über die sich relativ einfach erfragen lässt, wie die Versorgungssituation an einer bestimmten Adresse ist.
Evtl. kann dir diese Auskunft bei deiner Entscheidung weiterhelfen?
antwortenIch bin sehr überzeugt von dem ProSieben WEB Stick, der das Netz von Vodafone nutzt. Dieser UMTS-Stick ist relativ günstig für 50 Euro zu haben und kostet auch beim Surfen nicht sonderlich viel. Knapp 2 Euro kosten 12 Stunden Surfen, wenn man bedenkt, dass im Internet Cafe eine Stunde schon so viel kostet, wirklich fair. Ich habe im Vodafone-Netz bis zu DSL 6.000 erreicht, aber nur, wenn man zum Beispiel in der Berliner Innenstadt ist.
antworten@Patrick:
Was die mobile Internetnutzung angeht, gibt es ja derzeit sehr viele interessante Angebote – ich werde wohl in den nächsten Tagen hierzu mal noch einen Artikel bringen, der hier die aktuelle Situation auf dem Markt beleuchtet.
So bietet z.B. Aldi mit Blau.com ebenfalls einen interessanten Tarif mit einer Monats-Flatrate. Aber dazu dann später – also irgendwann in den nächsten Tagen – mehr.
antwortenDer Fonic-Stick ist ok und die Software auch (die kann man wenigstens bedienen).
Allerdings habe ich noch zusätzlich eine T-Mobil Datenkarte (D1) und eine Vodafone Datenkarte (D2).
Denn Fonic geht eigentlich nur in recht gut bewohnten Gegenden – im wilden Osten ist das so eine Sache.
Bis jetzt hat aber immer eine der Karten gut funktioniert.
Bei Vodafone gefällt mir auch die Wochenflat für 9,95 mit 5 GB ganz gut.
antwortenDer Fonic-Surfstick Huawei E161 wird von Window7 64-bit erkannt. Die Software überschreibt allerdings die funktionierenden Treiber. Danach läuft zwar die Zugangssoftware. Da aber kein Stick mehr erkannt wird, gibt es keine Verbindung. Und von Fonic keine Lösung und auch keine Angabe zu den Versionsständen der Software auf dem Stick und des angebotenen Downloads. Wenn es doch eine Lösung gibt wäre ich froh, auch wenn ich jetzt eigentlich einen anderen Anbieter bevorzugen würde.
antworten@no_connection:
Hallo “no connection”, ich habe via Google einen Foreneintrag gefunden, der dich evtl. weiterbringen könnte:
Quelle
Probier es doch mal so, evtl. geht das besser.
antwortenNews on Technikel.de: Der Fonic Surfstick unter Windows 7 http://www.technikel.de/2010/03/09/der-fonic-surfstick-unter-windows-7/
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